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  Historisches Deckenfresko in der Villa Pliniana
War es schwer zu entscheiden, welchen Style die Villa Pliniana haben solle?
Zuallererst würde ich nie eine Fake Traditions-Villa im 21. Jahrhun- dert erbauen. Ich machte mich kundig über die Villa, deren Geschichte und traf die Vorbesitzer in Bologna. So bekam ich ein Gefühl für die Villa Pliniana.
Wobei die Villa Pliniana eine ganz besondere Art eines
Hotels ist ...
Ja das stimmt: die Villa Pliniana ist kein klassisches Hotel in dem Sin- ne. Sie wird ausschließlich an einen Kunden vermietet. Dieser bucht sie für seine Familie und so haben wir viele grosse Familien, die jedes Jahr wieder ihren Urlaub hier verbringen. Sie wünschen sich einen privaten Raum, in dem sie sich zu Hause fühlen, aber verwöhnt werden wie in einem 5 Sterne Hotel. Die Villa hat immerhin 17 Schlafzimmer. Diesen Service ganz allein für sich und Ihre Familien zu haben, schät- zen viele unserer Kunden sehr, und somit sind wir das ganz Jahr gut ausgebucht. Wir vermieten natürlich auch an viele Events und Hoch- zeiten. Im Winter haben wir geschlossen, denn da suchen die Kunden andere Reiseziele. Doch meine Familie und ich wir genießen es auch im Winter hier zu sein. Wir sind dann ganz unter uns und ma- chen Raclette ...
Wann haben Sie eröffnet ?
Und konnten Sie all Ihre Ideen umsetzen?
Wir sind nun seit 7 Jahren hier, und im neuesten Penthouse habe ich mich tatsächlich auch etwas mehr ausgelebt. Ich habe graue venezia- nische Terrazzoplatten legen lassen mit kleinen farblichen Akzenten in Muranoglas.
Die Villa Pliniana ist ein verwunschener Ort, eine perfekte Symbiose aus Historie und Moderne
Planen Sie weitere Projekte und gibt es da schon konkrete Orte?
Tatsächlich bin ich immer auf der Suche nach tollen Projekten. Ich würde gern weitere in der Art der Villa Pliniana nur in kleiner eröffnen, mit fantastischen Ausblick und einem tollen Design. Wir haben viele Projekte im Auge: in Italien, Frankreich und den United States. In Venedig z.B. oder aber auch im Piemont, im Barolo. Dort wird es wohl zuerst weiter gehen, auch wenn mein Sohn und ich uns am liebsten zuerst etwas in Venedig schaffen würden ... Wir werden sehen.























































































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