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Sind es Kontraste oder eher Verbindungen, die Nuhr in seinen Kunstwerken zeigt? Das Spiel zwischen Fernweh und Heimat, Natur und Industrie, zeigt nicht nur Nuhrs persönliche Wurzeln aus dem Ruhrgebiet sondern auch eine klare Fokussierung. Zur Ausstellungseröffnung, trafen sich mit über 200 Gästen das who is who der Münchner Society sowie zahlreicher anderer Besucher. Darunter Uli Hoeneß, der frühere Bayern – Manager, der in seiner markanten Art und mit seinem untrüglichen Instinkt für das Besondere bekannt, sich beeindruckt zeigte: „Kunst bedeutet für mich, den Blick auf das Wesentliche zu richten.“ Eine Aussage die Dieter Nuhrs Arbeiten auf den Punkt bringt. Mit seinem unverkennbaren Stil fängt er Momente ein, wie die Schönheit des vermeintlich Alltäglichen, die Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und die verbindende Kraft der Menschlichkeit. So kommentiert Professor Bodo Hombach, Vorstands- vorsitzender der Brost-Stiftung: „Nuhr zeigt uns, dass die Welt nicht nur aus Mauern, sondern vielmehr aus Verbindungen besteht.“

